"Wer ein einziges Menschenleben rettet,

rettet die ganze Welt"


 

Dieses hebräische Sprichwort ist auf jener Medaille eingraviert, mit welcher der Staat Israel die „Gerechten der Völker“ ehrt, die während der nationalsozialistischen Verfolgung Juden unter Einsatz ihres eigenen Lebens gerettet haben. Sie wird nur auf Grund vom Yad Vashem-Insitut in Jerusalem gesammelten und geprüften Zeugenaussagen von Geretteten verliehen.

In Österreich gibt es rund 110 solcher „Gerechte“.

In Zusammenarbeit mit der Johannes Kepler Universität Linz wurde in sorgfältiger Vorbereitung und mit wissenschaftlicher Unterstützung unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Michael John ein Ausstellungsprojekt konzipiert, in dem die Zeit des Nationalsozialismus in Österreich und die Verfolgung der jüdischen Bevölkerung bis hin zum Holocaust dargestellt und vermittelt werden soll.

Im Zentrum dieser Ausstellung stehen ÖstereicherInnen, die jüdische MitbürgerInnen unter Lebensgefahr und ohne Gegenleistung vor der Vernichtung durch die NS-Schergen bewahrt haben. Diese Lebensretter zeichnet Yad Vashem mit dem Ehrentitel „Gerechte unter den Völkern“ aus.

Die Ausstellung wurde erstmals vom 11. September bis Ende Dezember 2013 im Museum Arbeitswelt in Steyr/OÖ gezeigt und soll in alle Bundesländer wandern.

Gefördert wird dieses Projekt vom Nationalfonds der Republik Österreich, vom Zukunftsfonds, vom Bundeskanzleramt sowie von mehreren Ministerien und Landesregierungen.

BildungsTV war bei der Ausstellungseröffnung in Steyr dabei:

Jetzt in Vorarlberg:

15. Sept. bis 11. Dez. 2016 in Feldkirch, Palais Liechtenstein


Bisherige Stationen:

14. April bis 25. Mai 2015 im Stadtmuseum Wels – Minoriten
Näheres zur Ausstellung


12. Februar bis 6. April 2015 im Haus am Dom zum Klagenfurt
Ausstellungseröffnung


28. März bis 20. Juli 2014 in Graz, im Kulturzentrum


11. September bis 22. Dezember 2013 in Steyr, im Museum Arbeitswelt
Ausstellungseröffnung